Mauretanien
auf den legendären Strecken
der Rallye Paris-Dakar
 

 

Eine ungewöhnliche Reise durch die Sahararegion – Marokko, West-Sahara und Mauretanien. Eine Mischung aus viel Wüste, unglaublichen Landschaften und viel Fahrspaß im Sand auf den schönsten Strecken der „Paris – Dakar“ und der aktuellen „Eco-Race to Dakar“.

Unsere Tour verläuft zeitgleich zur „Eco-Race“, die wir unterwegs treffen werden. Geplant ist zudem ein Ruhetag in Dakhla am gleichen Tag des Ruhetages dieser Veranstaltung – Rallye-Feeling zum Anfassen.

Reiseroute:
Marokko – Mauretanien
Gesamt ca. 6000 km
Offroad ca. 5000 km


Termin:

31.12.2019 – 31.01.2020
31.12.2020 - 31.01.2021

Bewerbung:

nach persönlicher Rücksprache bis November 2019

maximale Teilnehmerzahl: 8 Fahrzeuge

Charakter:

Der Schwierigkeitsgrad ist mittel und Erfahrung im Sand ist erwünscht.
Zugelassen sind nur Fahrzeuge bis ca. 3,5 Tonnen Gesamtgewicht.
Es ist eine abenteuerliche Reise mit genügend Zeit zum Erleben der schönsten Landschaften und Strecken der Sahara.

klicken Sie auf das Foto, um die Diashow zu starten:
Anreise:

Treffpunkt und Tourstart ist in Almeria/Spanien

Tourverlauf und Highlights:

MAROKKO

Treffpunkt ist in Almeria/Spanien. Von hier nehmen wir die Fähre nach Nador/Melilla. Nach einer Verbindungsetappe von ca. 500 km Asphalt gehen wir ins Gelände. Wir nehmen die Strecke der Eco-Race 2018 bis Dakhla, ca. 2300 km.
Die Routenführung ist: östliche Ausläufer des Hohen Atlas, Erg Chebbi, Oued Ziz, Erg Chegaga, Iriki-Salzsee, Drâa-Tal, Oued Hamra, West-Sahara, Laâyoune, Bir Anzarane, Dakhla.

Es gibt ausreichend Möglichkeit zum Tanken und Einkaufen.
Vor Laâyoune werden wir an einem spektakulären Punkt in der Wüste die Vorbeifahrt des African Eco Race beobachten.

In Dakhla legt die aktuelle Rallye ihren Ruhetag ein – für uns ist das eine interessante Möglichkeit, dicht am Geschehen zu sein.

MAURETANIEN

Über eine Verbindungsetappe auf dem Asphalt fahren wir zur Grenze Mauretaniens, ca. 370 km. Hier erledigen wir Visum, Versicherungsformalitäten und Geldwechsel etc.
Die kommenden Tage sind ein beeindruckendes Erlebnis aus Dünen und Atlantikstrand. Wir durchqueren den Nationalpark „Banc d'Arguin“ und Cap Timirist, berühmt für den Reichtum an Watt- und Zugvögeln. Zwischen Brandung zur Rechten und teilweise riesigen Dünen zur Linken fahren wir entlang des Strandes.

Weit vor Nouakchott biegen ab und fahren in direkter Linie Richtung Akjoujt. Dort tanken wir, bevor wir über den Pass Tifoujar ins Vallée Blanche hinabfahren.

Unser nächstes Ziel ist Atar, dort gibt es Einkaufsmöglichkeiten und Treibstoff. Übernachtung auf dem Campingplatz.

Spektakulär windet sich der Pass d´Amogjar hoch hinauf auf das Plateau. Die Piste ist in schlechtem Zustand, leichte Straßenbaumaßnahmen sind erforderlich.

Hoch oben warten Felszeichnungen, angeblich die schönsten des Landes, und das Fort Saganne – Drehort der gleichnamigen Verfilmung des Romans von Louis Gardel. Bis zum Nachtlager in den Dünen am Fuße des Zarga Massivs ist es nicht mehr weit.

Chinguetti, ehemals Zentrum des Saharahandels mit 25.000 Einwohnern und siebtheiligste Stadt des Islam, präsentiert sich heute eher verschlafen. Seit 1996 als Weltkulturerbe gelistet, lohnt sich der Besuch der Altstadt und einer Bibliothek. Manuskripte, teilweise aus dem 9. Jahrhundert, Lehrmaterial der alten Universitäten und der zahlreichen Koranschulen, sieht man in dieser Form nicht alle Tage.

Wir verlassen die Insel im Sandmeer Richtung Ouadane, einer weiteren versunkenen Handelsstadt im Adrar.

Dann fahren wir durch das „Auge Afrikas“, wie der Guelb Er Richat genannt wird.

In El Beyed am Fuße des Passes Thnaye gibt es in einem Tal permanentes Wasser: die Guelta Mahariye. Der Pass Ensablé führt in spektakulären Sandstufen ins Sandmeer des Maqteir. Der Mont Adert erhebt sich majestätisch aus den Dünen.

Der Weg zurück nach Atar führt über die Salzseen der Sebkhet Chemcham.

Ab Atar folgen wir einer Strecke der Rallye Paris-Dakar 2004 nach Tidjikja.
Die Strecke ist sehr abwechslungsreich und teilweise anspruchsvoll. Der Weg führt durch weite Dünenlandschaften und über den Pass von Tamassoumit. Wir finden prä-islamische Hügelgräber und besichtigen die Ruinenstadt Ksar El Barka, 1690 vom Stamme der Kounta gegründet.

Sie war ein wichtiges Handelszentrum auf den Karawanenwegen nach Schwarzafrika. Unser Camp schlagen wir unweit im Oued an einer riesigen Felswand auf.

In der Guelta de Matmata leben die letzten Wüstenkrokodile.

Wir befahren den legendären Nega-Pass, allerdings wählen wir die einfachere Variante von oben nach unten.

Jetzt sind wir am südlichsten Punkt unserer Reise angekommen. Der Weg zurück nach Norden führt natürlich auf anderen reizvollen Strecken: durch die atemberaubende Dünenlandschaft des Aoukar, das Adrar-Bergland und die nördlichen Dünenausläufer des Akchar.

Wir campen an dem Monolithen Ben Amera, angeblich dem drittgrößten der Welt nach Mt. Augusta und Uluru.

Entlang der Erzbahn Zouerat-Choum-Nouadibou fahren wir zurück zur Grenze. In Dakhla endet diese Reise, hier übernachten wir noch einmal im Hotel.

Auf Wunsch gemeinsame Weiterfahrt bis nach Tanger.

Variante:
Wer ab dem südlichsten Punkt unserer Reise weiter in den Senegal fahren und von dort aus sein Fahrzeug per Container nach Europa verschiffen möchte, kann von uns die gesamte Logistik, Hilfestellung und entsprechende Kontakte bekommen. In diesem Fall ist ein Carnet de Passages zwingend notwendig, außerdem eine Gelbfieberimpfung.

Preis:

2 Personen / 1 Fahrzeug:

5.900 €

1 Person / 1 Fahrzeug:

5.400 €

Unsere Leistungen:
Office:
  • Organisation der gesamten Reise
  • individuelle Einzelberatung während der Reisevorbereitungszeit
  • ausführliche Beratung zu Ausrüstung, Ausbau und Technik des Fahrzeugs
  • Service:
  • Reiseleitung durch ORK
  • Begleitfahrzeug von ORK
  • technische Hilfe
  • Hilfe bei allen Formalitäten
  • Hotels:
  • 3 Hotelübernachtungen mit Frühstück, Belegung im Doppelzimmer (bei Einzelfahrern im Einzelzimmer)
  • Transport (vermittelte Fremdleistungen):
  • Fährpassage Almeria - Nador/Melilla für Fahrzeuge und Passagiere (Kabine)
  • Sonstiges:
  • Campinggebühren
  • Nationalparkgebühren
  • Sicherungsschein
  • nicht im Reisepreis enthalten:
  • Treibstoff
  • Versicherungen
  • Zollgebühren
  • Straßenbenutzungsgebühren
  • Visagebühren, die vor Ort anfallen
  • Verpflegung
  • Eintrittsgelder
  • Allgemeine Informationen:
    klimatische Bedingungen

    Die Temperaturen auf unserer Reise liegen etwa zwischen 0 Grad nachts und 25 Grad tagsüber.

    Visa

    Stand Januar 2019:
    Marokko ist visafrei für Bürger der EU und der Schweiz.
    In Mauretanien werden Visa für Bürger der EU und der Schweiz an der Grenze ausgestellt.

    Gesundheit

    Sie sollten einen durchschnittlichen Gesundheitszustand haben und den  Anforderungen einer solchen Reise gewachsen sein.
    Bitte lassen Sie sich vorab von Ihrem Hausarzt „checken“. Der Arzt Ihres Vertrauens sollte Sie auch beim Ausrüsten Ihrer Reiseapotheke sowie über Impfungen beraten.
    Kompetente gebührenpflichtige Beratung zu Impfungen und Prophylaxe gibt auch der reisemedizinische Dienst des Tropeninstituts in Hamburg. Das Reisemedizinisches Zentrum können Sie telefonisch von Montag bis Freitag zwischen 8:00 und 18:00 Uhr erreichen,
    Tel. 040 / 428 18 800.

    soziales Miteinander

    Eine solche Reise fordert von allen Teilnehmern eine große Portion Toleranz, Teamgeist und nicht zuletzt auch viel Humor. Wenn Sie sich auf die vielseitigen Begegnungen mit anderen Menschen freuen und auch offen für die eigenen Fehler und die Schwächen anderer Menschen sein können, werden Sie das Reisen im Team bestens bewältigen.
    Es handelt sich hierbei ausdrücklich um eine Expeditionsreise mit den entsprechenden Anforderungen an Teilnehmer und Fahrzeug. Ausgangspunkt und Endpunkt stehen fest. Dazwischen kann es auf der geplanten Route aus vielerlei Gründen zu Anpassungen kommen. Der Zeitplan ist ohne Stress durchführbar. Unvorhergesehene Ereignisse wie Pannen oder Wartezeiten an Grenzen sollten im Team gemeinsam bewältigt werden. Hilfsbereitschaft und gemeinsames Lösen von Problemen sind Grundvoraussetzung für das Miteinander auf einer Expeditionsreise. Die eingangs erwähnte Toleranz ist nicht nur ein Schlagwort.

    Fahrzeug und Ausrüstung

    Ein technisch einwandfreier, gut ausgerüsteter und solider Geländewagen ist Grundvoraussetzung zur Teilnahme.

    Keine Fahrzeuge über ca. 3,5 t.

    Das Fahrzeug muss im Hinblick auf diese Expeditionsreise nachweislich entsprechend überprüft und vorbereitet werden.
    Ein fahrzeugspezifisches Ersatzteilpaket ist Pflicht.

    Unsere Ausrüstungs- und Technikliste werden wir mit Ihnen persönlich besprechen.
    Die Tankreichweite des Fahrzeugs sollte mindestens 700 km (offroad) betragen. Trinkwasser und Brauchwasser sollten für 5 Tage kalkuliert werden.

    Grundvoraussetzung für eine solche Reise ist sichere Kommunikation.

    Sie benötigen ein UKW-Funkgerät als Einbaugerät, keine 5-W-Handgeräte (Pflicht!).
    Wir verwenden frequenzerweiterte Geräte der Firma Yaesu. Unsere Frequenz ist 170.500 MHz.
    Wir empfehlen Funk Neuner http://www.neuner.de

    Versorgung

    Dieselpreise ca. (Stand Januar 2019)

    Marokko

    0,80 €

    Westsahara

    0,65 €

    Mauretanien

    1,00 €

    Versicherungen/Dokumente
  • Reisepass (gültig bis mindestens Ende August 2020 und mit 6 freien Seiten für Visa)
  • Fahrzeugschein
  • Führerschein
  • internationaler Führerschein
  • Schutzbrief (ADAC o.ä.)
  • Sollte das mitgeführte Fahrzeug nicht auf Sie zugelassen sein, brauchen Sie eine Vollmacht des Fahrzeughalters. Das ist sehr wichtig!
  • Wir empfehlen den Abschluss von:
  • Vollkaskoversicherung weltweit für Sonder-KFZ Wohnmobile (nur für in Deutschland zugelassene Fahrzeuge), Information und Beratung durch Jahn und Partner, Sabine Scheurer, Sabine.Scheurer(at)jahnupartner.de
  • Reiserücktrittsversicherung (z.B. ADAC)
  • Auslandskrankenversicherung
  • Rückholflugversicherung
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    Haben Sie Fragen ? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine email. Wir beraten Sie gerne!

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