Die Sicherheitslage ist unbedenklich und die Genehmigungen für die agyptische Wüste werden wieder erteilt:
Da die Fähre Venedig-Alexandria aufgrund der Unruhen in Syrien momentan nicht verkehrt, führen wir bis auf Weiteres unsere Ägypten-Touren per Transit über Libyen durch.
Selbstverständlich informieren wir uns über unsere Kontakte im Land bis dahin - wie bisher auch - ständig über die aktuellen Entwicklungen.
Eine Expeditionsreise durch die Weiten der Westlichen Wüste auf den Spuren berühmter Pioniere und Wüstenforscher wie Gerhard Rohlfs, Lázló Almasy, Patrick Clayton und Prinz Kemal Al-Dine.
Die Great Sandsea und das Gilf Kebir - spätestens seit dem Film "Der englische Patient" sind diese Gebiete der ägyptischen Wüste einem breiteren Publikum ein Begriff.
Viel länger schon sind die abgelegenen Landschaften für
eingefleischte Wüstenfahrer Orte der Sehnsucht.
Berühmte Pioniere haben sich in diese unwegsamen Regionen gewagt und dort große Abenteuer erlebt.
Wir folgen ihren Routen und machen dabei eine außergewöhnliche Entdeckungsfahrt durch die Geschichte.
Wir erachten die Sicherheitslage in Ägypten als unbedenklich. Wir reisen ausschließlich mit Begleitung des ägyptischen Militärs.
Voraussichtliche Route und Reiseablauf:
Treffen in Genua, Fährüberfahrt nach Tunesien
Transit Tunesien - Libyen - Ägypten
Fahrt nach Siwa, Erledigung der letzten Formalitäten, Treffen mit unserem Militärbegleiter, Erleben und Besichtigung von Siwa, z.B. Altstadt, Alexander-Orakel, Kleopatra-Quelle (Bademöglichkeit), Auftanken, Versorgung und Erholung, Übernachtung im Hotel.
Start in die Sandsea, Ziel ist die Oase Dakhla, Distanz etwa 1000 km.
Wir queren die Sandsea von Nord nach Süd durch Dünentäler entlang bis zu 100m hohen Dünenketten.
Der Clayton Cairn erinnert an den englischen Wüstenforscher.
Von hier aus fahren wir ins Silica Valley. Nirgendwo sonst auf der Welt gibt es den geheimnisvollen „Himmelsstein“.
Sollte das Video nicht angezeigt werden, klicken Sie bitte auf diesen link
Dort schwenken wir auf Ost nach Dakhla. Wir folgen einer uralten Karawanenstrecke, die einst von Kufra an den Nil führte.
Spektakuläre Dünenüberquerungen führen uns zu den Ammonitenbergen. Das etwa 50 km lange ehemalige Korallenriff besteht aus Versteinerungen aller Art, Haifischzähnen und gigantischen Ammoniten.
Weiter geht es Richtung Regenfeld. Gerhard Rohlfs taufte diesen Platz während seiner Expedition, weil er hier das seltene Naturschauspiel des Regens erlebte.
Durch eine bizarre Berglandschaft führt unsere Tour weiter in die Oase Dakhla.
Die Strecken basieren auf alten historischen Karten der Expeditionen von Rohlfs, Clayton und Almásy.
In Dakhla legen wir einen Ruhetag ein und haben die Möglichkeit zur Versorgung mit Diesel, Wasser und frischen Lebensmittel für die nächsten Tage. Fahrzeugkontrolle. Baden und Ausspannen versteht sich von selbst. Die Oasen haben viel zu bieten, von Kultur bis kulinarisch.
Kurs Süd, vorbei an grandiosen Landschaften fahren wir nach 8 Bells. Mit unzähligen alten Blechkanistern ist der Name des legendären Flugplatzes aus dem 2. Weltkrieg in den Sand geschrieben. Auf dem Weg passieren wir ein liegengebliebenes Fahrzeug der Long Range Desert Group und unzählige Benzinkanister – stumme Zeugen der Vergangenheit.
Sollte das Video nicht angezeigt werden, klicken Sie bitte auf diesen link
Durch das Wadi Firaq fahren wir zur Cantara-Höhle – die ersten der vielen beeindruckenden Felszeichnungen auf unserer Reise. Es folgen u.a. die Foggini-Höhle und die Höhle der Schwimmer, die durch den Film „Der englische Patient“ weltberühmt wurde.
Camp in der faszinierenden Felswelt am Fuße des Gilf El Kebir Plateaus.
An den Drei Burgen treffen wir wieder auf die Spuren von Almasy. Hier versteckte er sich während der Operation Salaam und sabotierte englische LKW.
Auffahrt zum Plateau über den Aqaba-Pass. Der Weg, den Almásy nahm, auf seiner legendären Fahrt von Kufra nach Asyut.
Durch die fantastische Welt der roten Dünen am Rande des Wadi Hamra geht es zurück Richtung Dakhla. Wir kreuzen zwei Balisen der Berliet-Expedition auf unserem Weg zum alten Krugdepot Abu Ballas.
Ruhetag in Dakhla
Nördlich von Dakhla nehmen wir die alte Karawanenstraße, den Darb al-Farafra. Der Weg führt durch das Bab (Tor) al-Quasmund auf das Hochplateau. Dieser spektakuläre Aufstieg ist nicht einfach und geht nur mit wenig Gewicht im Auto und entsprechendem Geschick.
Farafra, das Tor zur Weißen Wüste. Hier nehmen wir Versorgung für unsere nächste Etappe. Wir queren die Weiße Wüste, eine Landschaft aus weißen Kalksteinskulpturen und unglaublichen Bergformationen zwischen Fels und Sand.
Sollte das Video nicht angezeigt werden, klicken Sie bitte auf diesen link
Die Tropfsteinhöhle Jara(Rohlfs Höhle) liegt wie eine Kathedrale unter dem Boden auf unserer Wüsten-Etappe Richtung Kairo. Hier erleben wir den Zauber der riesigen Höhle im Kerzenschein.
Entlang der Abu Muharik Düne geht es zurück Richtung Zivilisation. Bevor wir auf den Asphalt treffen, verbringen wir unser letztes Camp in den Dünen.
In Kairo übernachten wir im schönsten Hotel, dem Mena House Oberoi, im Schatten der Pyramiden. Einst war das Hotel Luxusherberge für Könige und Herrscher – und auch wir genießen den Luxus exquisiter Küche und einer außergewöhnlichen Lage.
Anschließend machen wir uns auf die Rückfahrt nach Tunis und verlassen den afrikanischen Kontinent mit der Fähre nach Genua.
Preis: 2 Personen
und 1 Fahrzeug 6.490,00 €
1 Person und 1 Fahrzeug 5.990,00 €
Mindestteilnehmerzahl:
4 Fahrzeuge /
8 Personen
Höchsteilnehmerzahl:
8 Fahrzeuge /
16 Person
Literaturempfehlungen:
Carlo Bergmann: Der letzte Beduine.
Ladislaus Almásy: Schwimmer in der Wüste
Fahrzeugausrüstung: Wir besprechen die Vorbereitung Ihres Fahrzeuges im Einzelnen mit Ihnen und beraten Sie. Prinzipiell gilt:
Das eingesetzte Fahrzeug sollte in technisch einwandfreiem Zustand sein. Speziell die Kupplung sollte neuwertig sein!
Alle Öle sollten vor der Reise erneuert und die Flüssigkeitsstände überprüft sein (das heißt, nicht etwa vor einem Jahr).
Das Fahrwerk (Stoßdämpfer) sollte in neuwertigem Zustand sein. Wir empfehlen Koni Heavy Track.
Außerdem sollte die Bereifung einwandfrei sein. Ein Reserverad auf Felge ist ausreichend. Reifenreparatur-Material und ein passender Schlauch ist Pflicht. Wir empfehlen BFG Mud-Terrain oder All-Terrain – unbedingt schlauchlos, wenn technisch möglich. Auf Grund der Kompatibilität der Ersatzräder ist ein zweites Reserverad auf Felge nicht notwendig.
Es ist zwingend darauf zu achten, die Fahrzeuge nicht zu überladen. Das heißt, jedes unnütze Kilo Gewicht wie z.B. Highjacks oder Glasflaschen etc. bleibt zu Hause. Man sollte sein Fahrzeug so beladen, als ob es auf eine Motorrad-Tour ginge. Jede Art von zugeladenem Gepäck und Ausrüstung muss sicher im Fahrzeug verzurrbar sein. Unnötige Dachlasten sind zu vermeiden.
Die Batteriebefestigungen sind unbedingt auf festen Sitz zu überprüfen (Brandgefahr).
Die Radlager müssen unbedingt kontrolliert werden.
Der Aktionsradius sollte 1600 km (d.h. ca. mindestens 350 l Diesel) betragen.
Trinkwasser-Reserven und Brauchwasser nach Bedarf für 10 Tage. Verpflegung für mindestens 15 Tage
Dringend empfohlene Ausrüstung:
• UKW-Funkgerät (Pflicht)
• Reifenflickzeug für Schlauch und schlauchlos
• 1 passender Reserveschlauch
• 2 Sandbleche
• 2 Schäkel
• 1 Schaufel
• 1 Bergegurt (elastisch!)
• Luftdruckprüfer
• Ventilkappen mit Dichtung
• Wagenheber (kein Highjack)
• 5 l Motoröl
• 3 l Getriebeöl
• 0,25 l Bremsflüssigkeit
• 2 Radbolzen und Muttern
• je 1 Radlager vorne (innen und außen) und hinten
• Flüssigmetall für Stahl und Aluminium
• Universaldichtmittel (z.B. Hylomar)
• Fahrzeugspezifische Schrauben, Muttern, Draht, Improviationsmaterial
• Sicherungen, Elekrokabel, Elektroverbindungen, 2 Ersatzbirnen
• Keilriemen
• Kühlerschläuche
• Wasserpumpe mit Dichtung
• 1 Kardan-Gelenk (wenn baugleich hinten und vorne, sonst
beide)
• 1 Lichtmaschinenlager und Kohlen
• Kupplungszylinder (Geber und Nehmer komplett oder als
Reparatursatz)
• Kraftstoffpumpe (Defender)
• Kraftstoffleitung (Schläuche)
• 3 Dieselfilter
• 2 Vorfilter (falls im Fahrzeug verwendet)
• 1 Luftfilter
• 1 Rolle Gaffa-Tape (Panzerband o.ä.)
• 1 kleine Dose Walzlagerfett (Kartusche)
• Bordwerkzeug
• Feuerlöscher
• Verbandskasten und Reiseapotheke
• Campingausrüstung
• 20 Liter Duschkanister mit Tauchpumpe, da unterwegs wenig
Duschmöglichkeiten
Sie
benötigen
Carnet de Passage vorgeschrieben für Ägypten (erhältlich beim zuständigen Automobilclub)
einen mindestens 6 Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reisepass mit mindestens 2 freien Seiten
Fahrzeugschein
grüne Versicherungskarte für Tunesien
Führerschein
Schutzbrief (ADAC )
Sollte das mitgeführte Fahrzeug
nicht auf Sie zugelassen sein, brauchen Sie eine
Vollmacht des Fahrzeughalters (Vordrucke sind beim ADAC
erhältlich) mit arabisch beglaubigter Übersetzung. Das ist sehr wichtig!
Sie benötigen auf dieser Reise zur sicheren Kommunikation ein UKW-Funkgerät (Pflicht!)
Wir beraten Sie gerne.
Unsere
Leistungen
Office
Organisation der gesamten Reise
individuelle Einzelberatung bezügl. Fahrzeug
und Ausrüstung vor der Reise
Beschaffung der Visa und der Genehmigungen für militärische Sperrgebiet in Ägypten.
Service
Reiseleitung durch ORK
1 Begleitfahrzeug von ORK
technische Hilfe
Fahrseminar
Bereitstellung unserer Ausrüstung
Nutzung unseres Satellitentelefons gegen Gebühren
Transport
Fährpassage Genua - Tunis und Tunis - Genua für 1 Fahrzeug bis 5 m Länge und 2,30 Höhe (Übergrößen gegen Aufpreis)
Fährpassage Genua - Tunis und Tunis - Genua in einer 2-Bettkabine inkl. Verpflegung
Hotels
Siwa: Shali Lodge,
2x ÜF
Kairo: Mena House Oberoi (Pyramiden),
ÜF
Sonstiges
Obligatorische Militärführer/Begleiter in Ägypten
Sicherungsschein
nicht
enthalten
Treibstoff
Versicherung, Kennzeichen, Straßenbenutzung in Ägypten (ca.
100 Euro)